Deutsch English
Total Spenden 2005-2011
CHF 338 902
Total verwendet
CHF 335 256
Kontostand (August 2011)
CHF 3 646
Newsletter (PDF)

2009
Newsletter Deutsch

2006
Newsletter Deutsch
Newsletter English

2005
Newsletter Deutsch
Newsletter English
Newsletter Francais
Newsletter Italiano

Spendenkonto

Für Zahlungen in CHF:
PC-Konto 80 400 400-4
Vermerk:
"Phuket Direct Fund"
Konto-Nr.:
4436781
IBAN:
CH2308703044367814000
 

Für Zahlungen in Euro:
Deutsche Bank Frankfurt
SWIFT: DEUTDEFF
Empfänger:
bank zweiplus ag
Verwendungszweck:
"Phuket Direct Fund"
IBAN:
CH9308703044367814001
(Konto-Nr.: 4436781)
 
Bitte Hinweise unter "Spenden" beachten.

Sponsoren

Haus der Kommunikation AG
www.hdk.ch

Invest-Partners
www.invest-partners.ch

Passen & Partner
www.passen-partner.ch

Projekt 6: Schulpatenschaft für 21 Waisenkinder
CHF 17'000

Eine unserer Vertrauenspersonen in Thailand und selbst Betroffener der Flutkatastrophe (Er hatte das Hotel Le Meridien in Kao Lak mit aufgebaut, welches kurz vor der geplanten Eröffnung im Januar 2005 durch die Flutwelle schwer beschädigt wurde) machte uns auf ein Projekt des Bürgermeisters von Khao Lak aufmerksam. Dieser betreut 21 Voll- und Teilwaisenkinder. Die Kinder stehen unter seiner Obhut und er ist dafür besorgt, dass ihr Lebensunterhalt sichergestellt wird. Alle Kinder konnten glücklicherweise bei Verwandten oder anderen thailändischen Familien untergebracht werden. Der Phuket Direct Fund beteiligte sich an diesem Projekt, indem er für alle 21 Waisenkinder das Schulgeld für die nächsten zwölf Monate bezahlt.

Unter der Leitung von Thomas Russenberger besuchte eine Schweizer Delegation im November 2005 den Bürgermeister in Khao Lak. Die Delegation traf dort einige der unterstützungsbedürftigen Waisenkinder und zahlte im Auftrag des Phuket Direct Fund 17'000 Schweizer Franken auf ein spezielles Konto ein, auf welches nur der Bürgermeister Zugriff hat. Mit diesem Betrag erhalten 21 Voll- und Teilwaisenkinder für das Jahr 2006 jeden Monat ihr Schulgeld.

Mit Thomas Russenberger, Vizepräsident des Verein Phuket Direct Fund, sprach Thomas Hauser, Mitinitiant des Verein Phuket Direct Fund.


Herr Russenberger, wie kam es zu der Begegnung mit dem Bürgermeister von Khao Lak?
Durch unsere Vertrauensperson Nigel Tovey erfuhr der Vorstand des Phuket Direct Fund, dass es nach dem Tsunami in Khao Lak zahlreiche Waisenkinder gibt, deren Existenzgrundlage bedroht ist. Dieser bat den Phuket Direct Fund um finanzielle Unterstützung. Selber erlebte er die Katastrophe und die Schicksale vieler Menschen hautnah mit. Das Hotel Le Meridien, das auch die Lebensgrundlage für viele Einwohner von Khao Lak sicherstellen sollte, wurde kurz vor der Eröffnung durch den Tsunami stark zerstört. Glücklicherweise entschied sich die Le Meridien-Gruppe dazu, das Hotel umgehend wieder aufzubauen – Lebensgrundlage und Perspektive für einige hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort.

Wie wurde man auf die 21 Voll- und Teilwaisenkinder aufmerksam?
Unsere Kontaktperson in Khao Lak ist der Bürgermeister. Dieser kannte viele Kinder, die beide oder einen Elternteil verloren hatten. Zuerst stellte er sicher, dass alle Vollwaisenkinder bei thailändischen Familien oder Verwandten untergebracht wurden. Da diese und die Familien der Teilwaisen selbst schwer von der Katastrophe betroffen waren, musste er sich mit der Finanzierung des Lebensunterhalts der Kinder auseinandersetzen. Die grösste finanzielle Herausforderung war für ihn das Aufbringen des Schulgeldes.

Wie kam es zu der Reise der Schweizer Delegation?
Ich konnte den Besuch in Khao Lak mit einer Geschäftsreise verbinden. Meine Ehefrau Karina begleitete mich auf privater Basis. Karina hatte zusätzlich zu ihrem Reisegepäck einen Koffer voll mit Kinderschuhen mitgebracht, welche Vögele Shoes gesponsert hatte. Meine Tochter, die zuhause bleiben und die Schule besuchen musste, sammelte bei ihren Freundinnen einen ganzen Koffer voller Stofftiere, die nun vielen Kindern in Khao Lak grosse Freude bereiten.

Wie wurde die Spende von 17'000 Schweizer Franken übergeben?

Die Schweizer Delegation wurde zusammen mit Nigel und seiner Ehefrau Loren Tovey, die alle Vorbereitungsarbeiten mit der Übersetzerin leisteten, vom Bürgermeister von Khao Lak und einer grossen Schar von Kindern empfangen. Nach der Begrüssung übergaben wir den Kindern die Stofftiere und Kinderschuhe. Die Freude der Kinder überwältigte uns. Besonders diejenige eines fünfjährigen Mädchens, das beide Eltern verloren hatte und heute bei ihrer Grossmutter lebt. Ihre strahlenden Augen verrieten, dass das Stofftierchen aus der Schweiz sofort zu ihrem innigsten Freund erkoren worden war. Nach der offiziellen Begrüssung und dem Überreichen der Dokumente ging ich mit dem Bürgermeister zur Siam Bank, bei der ein separates Konto für die Schulgelder eingerichtet und der Betrag von 504'000 Thailändischen Bath einbezahlt wurde. Der Bürgermeister und ich vereinbarten, dass der Phuket Direct Fund regelmässig über die Zahlungen der Schulgelder informiert wird.

Welche Eindrücke nehmen Sie von diesem Besuch mit?

Für mich und meine Begleiter war es eine berührende und bereichernde Erfahrung, an einem ehemaligen Ort der Verwüstung den Betroffenen in die Augen zu schauen und festzustellen, dass sie trotz ihres Schicksals Zuversicht, Hoffnung und Freude ausstrahlen. Es waren bewegende Momente. Sie mahnen mich, zurück in der Schweiz, dass wir unseren Alltagssorgen viel weniger Bedeutung beimessen und uns auch manchmal mit Weniger zufrieden geben sollten.



Video:



Wie Karina Berger Kindern hilft.
Ein Jahr nach der Tsunami-Katastrophe reiste die Miss Schweiz-Organisatorin mit Geld und Geschenken nach Khao Lak.

Quelle: SF/ glanz & gloria / 22.12.2005